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Grundlegende Informationen zum Romme

1.Allgemeines

Rommé (Rummy) ist ein in zahllosen Varianten in aller Welt verbreitetes Kombinations- und Anlegespiel. Die Unkompliziertheit seiner Regeln ließ es zu einem beliebten Familien- und Gesellschaftsspiel für jung und alt werden. Das Romméblatt besteht gewöhnlich aus 2 X 52 Karten und bis 6 Jokern. Es können 2 bis 6 Spieler teilnehmen. Im folgenden werden nur die Grundregeln dargestellt, die man durch zusätzliche Vereinbarungen abwandeln kann.


2.Die Kombinationen

Ziel des Spieles ist es, die Handkarten zu bestimmten Kombinationen zu vereinen und anzulegen. Die bei Spielende in der Hand verbliebenen Karten werden nämlich als Verlust angerechnet.
Man unterscheidet Sätze und Folgen.

Satz: 3 oder 4 gleichwertige, aber verschiedenfarbige Karten :
z.B. KK, HK, PK; T2, K2, H2, P2.

Folge: Mindestens 3 gleichfarbige, im Wert aufeinanderfolgende Karten :
z.B. in Kreuz 9, 10, B, D, K oder in Herz 4, 5, 6, 7, 8,9.

In Folgen darf das As sowohl hinter dem König als auch vor der 2 stehen, z.B. D, K, A oder A, 2, 3. Folgen dürfen auch "um die Ecke" gehen, also etwa D, K, A, 2, 3. Joker (J) sind Universalkarten. Sie können beim Auslegen nach der Bestimmung des Besitzers jede beliebige Karte zum Bilden von Kombinationen ersetzen, z. B. K6, H6, J ; Herz -3, -4, -5, J, -7, -8.
Die Joker erleichtern das Anlegen und sind deshalb sehr begehrt.

4.Das Geben

Je nach Vereinbarung und Teilnehmerzahl bekommt jeder Spieler verdeckt und möglichst einzeln 10 bis 13 Karten. Der Rest kommt als Talon verdeckt in die Tischmitte.


5.Das Abspiel

Der links vom Geber sitzende Spieler zieht eine Karte vom Talon und legt dafür eine nicht benötigte Karte offen neben den Talon. Der nächste Teilnehmer kann nun diese offene oder die oberste Karte des Talons aufnehmen und muß dafür wieder eine Karte offen ablegen. So entsteht neben dem Talon ein Abwurfstoß. Der an der Reihe befindliche Spieler darf Sätze und Folgen offen vor sich auslegen, wenn sie zusammen
mindestens 40 Punkte zählen. Hierbei rechnen As = 11 Punkte (aber nur 1 Punkt in der Folge ohne König), Bube, Dame, König = je 10 Punkte,2 bis 10 = soviel Punkte, wie sie anzeigen, Joker = soviel Punkte wie die Karte, für die er eingesetzt ist. Jeder Spieler, der bereits 40 Punkte ausgelegt hat, darf, wenn er wieder an der Reihe ist,

a.) weitere Sätze und Folgen auslegen, auch wenn sie weniger als 40 Punkte zählen;

b.) passende Karten an bereits ausgelegte eigene und fremde Sätze und Folgen anlegen;

c.) ausgelegte Joker gegen diejenigen Karten in eigenen
und fremden Kombinationen eintauschen, die durch die
Joker ersetzt sind, z.B. aus der Folge H9, J, HB den
Joker entnehmen, wenn dafür H10 eingefügt wird.

Gewinner ist, wer als erster seine Karten aus- und angelegt hat, dabei "Rommé" meldet und für die zuletzt vom Talon gezogene Karte eine Karte abwirft. Hand-Rommé erzielt der Spieler, der ohne vorheriges Auslegen alle Karten auf einmal aus- oder anlegt. Hierbei können die ausgelegten Karten weniger als 40 Punkte zählen. Falls der Talon im Spielverlauf aufgebraucht wurde, wird der Abwurfstoß gemischt und als Talon verwendet.

Die Verwendung von Jokern ist nur in Verbindung von mindestens 2 natürlichen Karten erlaubt.


6.Die Abrechnung

Nach Abschluß jedes Einzelspiels werden jedem Teilnehmer die in der Hand behaltenen Augen als Minuspunkte in einer Liste aufgeschrieben. Hierbei zählen As immer 11 Punkte, Joker 20 Punkte und alle anderen Karten wie unter 5. gesagt. Bei Hand-Rommé werden die Minus-punkte verdoppelt. Nach der Spielpartie werden die Punkte jedes Spielers zusammengezählt und wie im folgenden Beispiel abgerechnet:

Spieler A B C D
Punktestand 220 360 140 490
========================
+140 -140 + 80 -270
- 80 -220 +220 -130
+270 +130 +350 -350
------------------------
+330 -230 +650 -750

Angenommen, der Punktwert ist mit einem Zehntelpfennig vereinbart worden, so hätten B 23 und D 75 Pfennig zu zahlen, während A 33 und C 65 Pfennig erhalten würden.


7) Preference-Angaben, die erlaubt sind.

  • Jockerwertigkeit bei der Abrechnung: 20 oder 50
  • Anzahl der ausgeteilten Karten 10, 13 und 15
  • Räuberromme erlaubt (Veränderung der ausgelegten Karten ist erlaubt.
  • Anzahl der verwendeten Joker (0..8)
  • Sind 2en als Joker erlaubt (ggf durch Jokersymbol ersetzen)
  • Anzahl der Erstmeldungspunkte (30, 40, 50)
  • Angabe, ob nach dem Austeilen der Karten sofort eine Karte offen neben dem Stapel hingelegt werden soll, damit der Spieler auch eine Wahl hat.
  • Angabe, ob der Gewinner auch eine Karte wieder ablegen muß.
  • Ass um die Ecke ist erlaubt (K, As, 2)
  • Angabe, ob nach "Romme" die anderen Spieler noch einmal dran sind.
  • Angabe, wieviele Augen man maximal auf der Hand behalten darf, damit man "Romme" machen darf. Normalerweise 0; Maximal 9
  • In Dreiersätzen ersetzt der Joker durch Festlegung des Spielers eine ganz bestimmte Karte. So kann man z.B. festlegen, daß im Satz C9, J, K9 der Joker die P9 ersetzt.


8) Romme-Varianten
==================

Joker haben immer eine genauen Kartenwert

a) Deutsches Familienrommè (mit Auslegen)
-----------------------
13 Karten; mindestens 40 Augen zum Auslegen, geraubte Joker auch auf die Hand. Nach "Romme"-Ansage ist das Spiel für alle beendet und man hat keine Karten mehr auf der Hand.


b) Räuber-Rommè (mit Auslegen)
-------------
2 Joker; alle abgelegten Karten dürfen nur zur sofortigen Verwendung genommen werden. Joker in due Hand ist nicht erlaubt. Mindestens 40 Augen zum Auslegen. Das Rauben von ausgelegten Karten muß nach folgenden Karten erfolgen:

- Man darf Karten aus ausgelegten Meldungen rauben, wenn mindestens 3 Restkarten liegen bleiben. Aus einem Dreiersatz oder einer Dreierfolge kann also keine Karte geraubt werden. Von 4 gemeinsamen gemeldeten Karten kann eine, von 5 können höchstens 2 geraubt werden und so weiter. Durch das Rauben dürfen also keine unvolständigen Sätz oder Folgen zurückbleiben.

- Eine Ausnahme bildet das Rauben kompletter Meldungen. Man darf also entweder eine ausgelegte Meldung so weit schröpfen, das wenigstens 3 Karten liegen bleiben, oder man muß sie komplett rauben.

- Geraubte Karten müssen sofort wieder in Meldungen ausgelegt werden. Man darf sie also weder zu den Handkarten stecken noch abwerfen.




c) Wiener-Romme (ohne Auslegen)
------------
10 oder 13 Karten, 4 Joker, Restpunktezahl, die bei Romme auf der Hand bleiben dürfen, sind maximal 9;



d) Amerikanisches Continental Rummy (ohne Auslegen)
---------------------------------
keine Joker, aber die 2er sind Jokerersatz (Wildkarten); 15 Karten auf der Hand; keine offene Karte nach dem Geben; Romme ohne Restkarten; Nach der Romme-Ansage dürfen noch alle Spieler auslegen, aber nicht anlegen. Danach wird dann abgerechnet.


9. Varianten, die nicht unterstützt werden sollen

Aus der Vielzahl der Splelweisen sollen nachfolgend solche aufgeführt sein,
die das Romméspiel zu bereichern vermögen:

a.) Rommé mit Klopfen: Wer nicht an der Reihe ist, aber die oberste
Karte des Abwurfstoßes gebrauchen könnte, klopft auf den Tisch.
Wenn der Spieler, der gerade an der Reihe ist,
sein Einverständnis gibt, darf der Klopfer diese Karte nehmen.
Zusätzlich muß er noch 2 Karten vom Talon ziehen. - Um zu
verhindern, daß laufend geklopft wird, sollte man fest legen :
Der Klopfer muß die Karte vom Abwurfstoß offen und die beiden
Talonkarten verdeckt vor sich ablegen. Wenn er dann an der Reihe
ist, muß er die offene Karte sofort zusammen mit mindestens
zwei Karten aus der Hand als Kombination auslegen können.
Erst dann darf er die beiden Talonkarten in die Hand nehmen.

i.) Als zusätzliche Belohnung werden dem Gewinner 10 Punkte
von seinen Verlustpunkten der vorangegangenen Spiele
gestrichen (hatte er bis dahin 113 Punkte, so hat er jetzt nur
noch 103), bei Hand-Rommé sogar 20 Punkte.

j.) Um bei nur 2 oder 3 Teilnehmern die Spiele zu verkürzen,
muß jeder vom Talon 2 Karten ziehen, und zwar auch dann,
wenn er eine Karte vom Abwurfstoß nimmt.


10) Was ist beim Userinterface zu beachten?

- maximal 16 Karten befinden sich auf der Hand

- offene Karten auf der Hand der anderen Spieler gibt es nicht!!

- Der Auslegebereich (Tisch) kann relativ schnell sehr klein werden. Vorallem wenn
mit Anlegen gespielt wird.

=> Tisch muß gezoomt werden (d.h. andere Spieler verschwinden/Ausblenden)

=> ausgelegte Folgen werden so zusammengeschoben, daß nur die relevanten Karten
gezeigt werden: 4,5,6,7,8 => 4..8

=> Kartenbilder werden automatisch verkleinert, bis nur noch der Kartenwert und Farbe
sichtbar ist.